Michael Kitzeder

SCHULLEITER - KAUFMÄNNISCHER LEITER DER AMA
KÜNSTLERISCHER PRODUKTIONSLEITER DER AMA

Dozent für Solo-, Duett-, Ensembleinterpretation, Musicaltanz, Step-Tanz,
Audition-Step, Musical-Tap, Rhythmik und Musicalworkshops

Regisseur, Choreograph, Showkonzeption, Production Manager, Musicaldarsteller, Bühnentänzer, Tanzpädagoge

Absolvierte seine Ausbildung in Tanz und Choreographie, Gesang und Schauspiel in München und begann zunächst seine Laufbahn in Produktionen wie „Der Nussknacker“ als Franz und „Carmen“ als Escamillo. Bildete sich bald darauf im Musicalsektor weiter.

Im Laufe seines künstlerischen Schaffens arbeitete er in über 100 Tanz-, Musical-, Operetten-, Opern-, Schauspiel-, Maskentheater-, Puppentheater- sowie Kindertheaterproduktionen und Shows.

Als Musicaldarsteller erhielt er u.a. Engagements am Nationaltheater Mannheim (Crazy For You: Cowboy), im Promo-Team des Apollo Theater Stuttgart (42nd Street), am Vollmarhaustheater München (Little Shop of Horrors: Seymour Krelbourn), am Staatstheater am Gärtnerplatz München (Hello, Dolly!: 1. Kellner; Der Mann von La Mancha), bei den White Diamonds Berlin (A Chorus Line: Michael), am Stadttheater Ingolstadt (La Cage Aux Folles: Marguerita La Conchita; Odette, Mercedes), am Theater Eggenfelden (Anything Goes: Zahlmeister; Killing Broadway: Dance Captain), für Ludwig Musical Füssen (Ludwig II), für PRs am AGV-Theater München (Ein Sommernachtstraum: Puck) sowie bei der Abraxas Musical Company München (Cabaret: Affe).
Ein Engagement als Musicaldarsteller auf der TS Maxim Gorkiy führte ihn nach Singapur, Malaysia, Penang, Thailand, Indonesien, Indien, Sri Lanka, Jemen, Ägypten und Italien.

Als Bühnentänzer arbeitete er u.a. von 1998 bis heute für die Bayerische Staatsoper München, von 2000 bis heute für das Staatstheater am Gärtnerplatz München („Eine Nacht in Venedig“, „Die Zauberflöte“, „Die Csárdásfürstin“ – Silvestereinlage, „Gräfin Mariza“, „Die Dubarry“), desweiteren für das Bayerische Staatsballett München, die Bregenzer Festspiele („Un Ballo In Maschera“, „La Bohéme“), das Prinzregententheater München, den Gasteig München, die Abraxas Dance Company München, das Tanzforum München sowie für diverse Film- und Fernsehproduktionen.

An der Bayerischen Staatsoper München war er u.a. in „Carmen“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Faust“, „Die Fledermaus“, „Ein Maskenball“ und „Die verkaufte Braut“ zu erleben. In der Festspielpremiere der Opernfestspiele an der Bayerischen Staatsoper war er in der Spielzeit 2007/2008 in der Produktion „Alice in Wonderland“ zu sehen und verkörperte szenisch die Rolle des King of Hearts.

Mit dem Bayerischen Staatsballett ging er 2002 in „Don Quijote“ auf Venedig-Tournee ans Gran Teatro PalaFenice. Im Sommer 2007 war er im Ballett „Dornröschen“ von Marius Petipa in der Inszenierung und neuen Choreographie von Ivan Liska mit dem Bayerischen Staatsballett am Nationaltheater München zu sehen.

Als Schauspieler war er in „Alles Liebe, oder was“ als Karlchen Moosgruber, in „Die chinesische Nachtigall“ als Kammerherr und in „Die Geschichte vom Soldaten“ als König am Prinzregententheater München zu erleben. Desweiteren Schauspieler in der Produktion „Decamerone – ein Reigen um Liebe und Tod“ in den Rollen des Tancredi, Fürst von Salerno, Messer Torello und des Kammerdieners Tindaro.

Neben seiner Laufbahn als Darsteller war er als Choreograph bereits an zahlreichen Theatern für diverse Operetten, Musicals, Komödien, Revuen und Galas tätig, so u.a. für „Gasparone“, „Wiener Blut“, „Im Feuerstrom der Reben“, „My Fair Lady“ (Gasteig und Deutsches Theater München), „Cabaret“ (Auszüge am Deutschen Theater München), „A Chorus Line“, „Cats“ (Auszüge am Metropol Theater München), „Non(n)sens II“, „Anything Goes“, „La Cage Aux Folles“, „Alles Liebe, oder was“, „Killing Broadway“, „Lola Montez“ – Deutsche Erstaufführung (Deutsches Theater München und Großes Festspielhaus Salzburg), „Jesus Christ Superstar“, „Decamerone – Ein Reigen um Liebe und Tod“ (Seebühne im Westpark München), „Ein Sommernachtstraum“, „Der Zigeunerbaron“ (Gasteig München), „Flashdance“, „Gefallene Engel“, „The Rocky Horror Show“, „Singin´ In The Rain“, „Giuditta“ sowie für das Open-Air-Festival Sinnflut in Erding.

In der Spielzeit 2005/2006 übernahm er die Choreographie und Inszenierung für das eineinhalbstündige Musiktheater „Dschinghis Khan featuring The Legacy of Genghis Khan“ mit Gastspielen in Russland und der Mongolei, welches im Juli 2006 im mongolischen Fernsehen auf zahlreichen TV-Sendern in der Regie und Choreographie von Michael Kitzeder „LIVE IN CONCERT“ übertragen wurde, und für welches die Gruppe im Anschluß an das Konzert als Ehrenmitglied in die „Chinggis Khaan Weltakademie“ aufgenommen wurde. Weitere Gastspiele führten die Truppe in die Ukraine sowie nach Kasachstan.
Desweiteren übernahm er 2005/2006 diverse Choreographien für „Fame” – Das Musical, „Ein Tanzquerschnitt“, „Nostradamus” – Das Musical, „Music of the Night“, „Heidi in Hollywood“, „Cabaret/Chicago“, „Crazy Chickens“, „Tappin´ Out“ sowie für „Going To The Dance With Me”.

In der Spielzeit 2006/2007 erarbeitete er Choreographien für „Show und Präsentation” in Innsbruck, „New York, New York“, „Musical-Tap On Broadway“ anlässlich des 60. Margueritenballs am Deutschen Theater München, „The Golden Age Of Tap Dance – The 40s Show“ in Zürich, „Tanz – Dance – Danza” und übernahm die Step-Choreographie, die Probenleitung sowie das Produktionsmanagement für die Welturaufführung des neuen Musicals „Show Dogs“ von Paul Graham Brown und Nina Schneider, das im Juli 2007 von Paul Graham Brown inszeniert und von Tim Zimmermann, Nunzio Lombardo, Katrin Wunderlich, Peter McCoy und Michael Kitzeder abwechslungsreich und spritzig choreographiert wurde.

Er übernahm im September 2007 das Coaching für das Kinder-Musical „Grease“. Desweiteren ist er seit November 2007 am Staatstheater am Gärtnerplatz München in „Die Lustige Witwe“ sowie seit Januar 2008 in „Die Schöne und das Biest“ als Kobold mit von der Partie. Im Februar 2008 übernahm er das Produktionsmanagement, die Gesamtleitung sowie die Co-Choreographie der Musicalinterpretationen „Cabaret & Chicago 2008“.

Im Juni 2008 übernahm er die Gesamtleitung der Show „Musical-Highlights – Eine Reise durch die Zeit“ auf dem Marienplatz München anlässlich des Stadtgründungsfestes der Landeshauptstadt München zur 850-Jahrfeier und tanzte in der Uraufführung des Oper-Musicals „Ich und mein Schatten – Faust Reloaded“ für Kinder am Erlebnistag an der Bayerischen Staatsoper München. Im Juli 2008 folgte dann die Choreographie und Percussion für das Wittenbrink-Musical „Sekretärinnen“ in der Regie von Ruth-Claire Lederle am Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn. 

Im Oktober 2008 übernahm er die Choreographie am Freien Landestheater Bayern, für welches er seit 1997 als Haus-Choreograph tätig ist, für die Jacques-Offenbach-Operette „Orpheus in der Unterwelt“ in der Regie von Marcus Schneider als Tourneetheaterstück. Ab November 2008 war er am Opernhaus Erfurt in der Opernuraufführung „Der Richter und sein Henker“ in der Regie und Choreographie von Rosamund Gilmore in der Rolle Frau Schönlers Schatten zu sehen. Seit Dezember 2008 ist er am Staatstheater am Gärtnerplatz München im „Märchen vom Zaren Saltan“ als Soldat sowie als Cover Hummel mit von der Partie.

Im Februar 2009 übernahm er die Regie und Choreographie der Musicalinterpretationen des Musicalblocks „Bye Bye Birdie“ am Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn. Im März 2009 zeichnet er für die Choreographie des Musicals „My Fair Lady“ von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe in der Wiederaufnahmeregie von Gunther Sonneson am Freien Landestheater Bayern verantwortlich und übernahm ferner die Regie-Mitarbeit. 

Im Mai 2009 begann er als Tänzer mit der Probenerarbeitung von Benjamin Brittens Oper „Tod in Venedig“ nach der Novelle von Thomas Mann in der Regie von Immo Karaman und in der Choreographie von Fabian Posca am Staatstheater am Gärtnerplatz München.

Im Juli 2009 übernahm er die Produktionsleitung sowie die Step-Choreographie für das Musical „Bad Girls“ im Theaterzelt „Das Schloss“ München in der Regie von Ana Haffter und  choreographierte ferner für das Sinnflut-Festival Erding die Tanzcollage „Klänge der Nationen“.

Im November 2009 übernahm er die Regie und Choreographie der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck am Freien Landestheater Bayern als Tourneetheaterstück. Ferner war er im November Dozent für Schauspielinterpretationen beim Musicalworkshop "Tanz der Vampire" an der AMA.

Im Februar 2010 übernahm er im Rahmen der Interpretationsreihe an der AMA die Regie und Choreographie des Musicalblocks „Anything Goes“ am Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn.

Im März 2010 übernahm er die Regie sowie die Choreographie der musikalischen Revue „Sekretärinnen – Das Tippsical“ von Franz Wittenbrink am Freien Landestheater Bayern als Tourneetheaterproduktion. Für Ausstattung und Bühnenbild konnte er Toralf Vetterick gewinnen. Ende März begann er als Tänzer mit der Probenerarbeitung für „Die Zauberflöte“ am Staatstheater am Gärtnerplatz München in der Regie von Rosamund Gilmore.

Seit Mai 2010 ist er als Tänzer in der Operette „Gräfin Mariza“ in der Regie von Josef E. Köpplinger am Staatstheater am Gärnerplatz München engagiert. Im Juli 2010 choreographierte er die Tanzshow „Step- und Flamenco-Klassiker“ für das Sinnflut-Festival Erding und im August 2010 war er bei den Domstufen-Festspielen des Opernhauses Erfurt im Oratorium „Der Messias“ in der Regie von Rosamund Gilmore zu sehen, wo er auch die Dance-Captain-Position übernahm.

Im November 10 begann er als Tänzer mit der Probenerarbeitung für „Die Fledermaus“ in der Regie von Katharina Thalbach und in der Choreographie von Danny Costello am Theater Erfurt in einer Koproduktion mit dem Teatro Nacional de Sao Carlos Lissabon, Portugal. In dieser Produktion übernahm er im Januar 2011 auch die Co-Choreographie (Step) sowie die Step-Solo-Tanzeinlage.

Im Oktober 10 war die Wiederaufnahme des Musicals „Sekretärinnen – Das Tippsical“ und im November 10 die Wiederaufnahme der Oper „Hänsel und Gretel“ in der Regie von Michael Kitzeder am FLTB geplant. Im Februar 11 folgte dann die Wiederaufnahme des Musicals „My Fair Lady“ in der Inszenierung von Gunther Sonneson und in der Choreographie und Co-Regie von Michael Kitzeder am Freien Landestheater Bayern.

Ab Februar 2011 war er am Staatstheater am Gärtnerplatz München als Musicaldarsteller im Musical „Grand Hotel“ in der Regie von Pavel Fieber und in der Choreographie von Hardy Rudolz zu sehen, in der er auch die choreographische Assistenz sowie die Dance-Captain-Position übernahm.

Im März 2011 übernahm er die Choreographie und Regie-Mitarbeit der Oper „Carmen“ in der Inszenierung von Marcus Schneider am Freien Landestheater Bayern. Ferner war er als Co-Choreograph für die Musicalshow "Night of Dancing Musicals" am Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn tätig.

Seit Mai 2011 ist er als Tänzer in der Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ am Staatstheater am Gärtnerplatz München in der Regie von Immo Karaman und in der Choreographie von Fabian Posca zu sehen und übernahm im Juli 2011 die Gesamtleitung der Show „Tap´n Spanish Dance Highlights“ für das Sinnflut Festival Erding.

Seit Juli 2011 erarbeitete er die Percussion-Choreographie des Schauspielstücks „Die Bluthochzeit“ in der Regie von Milos Lolic am Münchner Volkstheater, dessen Premiere Ende September 11 stattfand. Für Mai 2012 wurde diese Schauspielproduktion zu den Bayerischen Theatertagen in Augsburg eingeladen.

Ab März 2012 wird am Freien Landestheater Bayern die Operette „Im weißen Rössl“ in der Regie und Choreographie von Michael Kitzeder zu sehen sein.
Im Juni 2012 wird er in „Das schlaue Füchslein“ am Prinzregententheater München – Gastspiel des Staatstheaters am Gärtnerplatz München – in der Regie und Choreographie von Rosamund Gilmore zu sehen sein.
Im Juli 2012 wird er die Choreographie für das Musical „Letterland“ im Künsterhaus am Lenbachplatz München sowie die Choreographie für die Show „Let´s Dance – Bailamons“ am Sinnflut-Festival Erding übernehmen.

Er war u. a. Probenleiter am Volkstheater München, am Staatstheater am Gärtnerplatz München (Nachstudierung Ministrant in „Der Mann von La Mancha“ und Nachstudierung Monostatos und Step-Sklave in „Die Zauberflöte“), am Freien Landestheater Bayern, am FestSpielHaus München und bei der Abraxas Dance Company München sowie Trainingsleiter am Volkstheater München, bei den Bregenzer Festspielen, am Freien Landestheater Bayern und am Theater an der Rott Eggenfelden.

Er übernahm die Regieassistenz sowie die Co-Probenleitung für das Musical „Non(n)sens II“ für das Musical-Theater München. Außerdem war er als Regieassistent, Co-Choreograph und Co-Probenleiter für das Musical „Fame“ tätig, in dem er im Sommer 2006 auch die Rolle des Mr Sheinkopf übernahm.

Michael Kitzeder ist neben seiner Bühnentätigkeit auch leidenschaftlicher Tanzpädagoge. Seine umfangreiche Ausbildung ermöglicht es ihm, seine Schüler in den unterschiedlichsten Techniken und Ausdrucksformen zu unterrichten.

Seit 1992 übt er seine Lehrtätigkeit im Münchner Raum aus und ist aufgrund des hohen künstlerischen Wertes seines Unterrichts auch außerhalb Münchens ein gerngesehener Gastdozent. In Deutschland, England, Österreich und der Schweiz war er als Gastdozent für Bühnentanz tätig.

Als Tanzcoach arbeitete er 2009 für internationale Operngrößen wie Diana Damrau, Thérèse Wincent und Gary Martin. Ferner war er 2009 Jurymitglied des XIII. Deutschen Ballettwettbewerbs in den Kategorien Gesang und Tanz sowie Musical und Mime.

Er ist Leiter und Dozent des Step-Tanz-Zentrum Erding-Aufhausen – Schule für Step-Tanz, Flamenco und künstlerisches Kastagnettenspiel für Erwachsene und Kinder. Er ist ferner Mitglied im „Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik“ sowie im „German Tap“.

Desweiteren unterrichtete er das Fach Englisch an der AMA München als „staatlich geprüfter, öffentlich bestellter und beeidigter Übersetzer für die englische Sprache“ durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie durch den Präsidenten des Landgerichts München.

Michael Kitzeder ist Inhaber und Geschäftsführer der Abraxas Musical Akademie GmbH & Co. KG.

Pressestimmen (Auswahl):

DIE BLUTHOCHZEIT SCHAUSPIEL:

Regie: Milos Lolic
Bodypercussion / Flamenco-Training: Michael Kitzeder
Rolle: ein Vetter
 
Cult: Online - Kulturzeitung der Bayerischen Theaterakademie Oktober 2011:
… Ausweitung der Stampfzone …
… Spannung entsteht in Lolić’ Inszenierung zuerst vor allem über rhythmisch-musikalische Effekte. Die Dialoge der Figuren, die die meiste Zeit alle gemeinsam auf der Bühne stehen, werden stets begleitet, indem die im Hintergrund auf Stühlen sitzenden anderen Figuren mit den Füßen aufstampfen oder einen der Stühle auf die Bühne knallen lassen. …
… In seiner Inszenierung der „Bluthochzeit“ treiben nun die aggressiven Impulse des Aufstampfens, die dennoch an die Eleganz des Flamencos denken lassen, die Handlung voran und lassen keinen Moment der Ruhe aufkommen. Der Kreislauf der Blutrache, dem die beiden Familien im Stück unterworfen sind, scheint jederzeit wieder aufleben zu können. Doch Lolić zeigt, dass der Tanz auch eine Alternative zur Gewalt sein könnte. Bei der Hochzeit beginnt der bislang so steife Brautvater als Erster, die gewandten Tanzschritte der Vettern des Bräutigams nachzuahmen. Nach und nach zieht er mit seiner Begeisterung auch die restliche Festgesellschaft in den Tanz mit hinein. Für einen Moment scheint es, als habe die schwelende Leidenschaft einen Kanal gefunden, in dem sie ausbrechen kann, als könne eine endgültige Versöhnung der beiden Familien stattfinden. Dann aber unterbricht die Nachricht vom Verschwinden der Braut mit Leonardo das Fest und reißt die alten Gräben erneut auf. …

Süddeutsche Zeitung Oktober 2011:
… Ästhetik der Strenge …
… Federico García Locas „Bluthochzeit“ am Volkstheater …
… Der 32-jährige Lolic hat nun mit einer konsequent durchrhythmisierten Inszenierung von Federico García Lorcas Tragödie „Bluthochzeit“ die Spielzeit am Volkstheater eröffnet. Sie ist ein am Flamenco orientiertes Hör- und Seherlebnis, in dem mal die klatschenden Hände, mal die aufstampfenden Fußsohlen der elf Schauspieler für eine Atmosphäre des gärenden Hasses und der schwelenden Leidenschaft sorgen . …
… Schließlich findet diese ihre Entladung in einer infernalischen Lärmorgie, die Kriegsassoziationen weckt. Dazu wabert Rauch, wirbeln rote Blätter umher. Duende: Der Ausdruck ist zentral für Lorcas Dramatik. Er bezeichnet die dunkle Ebene eines Kunstwerks. …
… Milos Lolic ist dem Stück um einen Weinbauern (Robin Sondermann), dessen Braut (Kristina Pauls) am Tag der Hochzeit mit ihrem früheren Verlobten Leonardo (Oliver Möller) flieht, mit einer Ästhetik der Reduktion und Strenge zu Leibe gerückt. Unter weitgehendem Verzicht auf die symbolistische Formensprache Lorcas macht er die Ausweglosigkeit der Liebesgeschichte klar, in die eine tödliche Familienfehde eingesponnen ist. …
… Der Stilwille erstreckt sich auch auf die Darsteller. Sie sitzen oder stehen frontal zum Publikum und sprechen ohne große Gefühlsregung. Man muss genau hinsehen, um die Emotionen zu entdecken. Sie stecken bei allen in den Augen. …
… Große Augenblicke in einer überzeugenden Aufführung. …

Theaterkritiken September 2011:
… Der Tod tanzt …
… Der serbische Regisseur Milos Lolic hatte diese Geschichte auf unerhört eindringliche Weise in Szene gesetzt. … Gruppenbilder dominierten die Szene, wobei die Darsteller das Wort und die lyrische Botschaft Lorcas zelebrierten. Lolic setzte nicht auf körperliche Aktion, sondern ersetzte Spiel durch permanenten Rhythmus. Das unentwegte Stampfen der hochhackigen Schuhe oder das Klatschen in die Hände versetzen die Szene von Anbeginn in unheilschwangere Schwingungen. Der Tod tanzte vom ersten Augenblick an unsichtbar, aber hörbar mit. In dieser statuarischen Darstellung wurde die Qualität der Übersetzung von Rudolf Wittkopf deutlich, deren Rhythmus organisch mit Flamenco und Bodyperkussion  verschmolz. …
… Die Katastrophe wurde schließlich Klang, Gesang, Schrei und dumpfes Pochen des vermeintlichen Schicksals. Blut sah man nicht, aber man hörte es Dank des Sounds von Luca Ivanovic. …
… Milos Lolic Inszenierung war eine gelungene Eröffnung der Spielzeit am Münchner Volkstheater. Seine Bühnenästhetik war überraschend und verblüffend im positivsten Sinn. Er schuf eine Interpretation, die unprätentiös und doch reich war, die in intelligenter Schlichtheit daher kam und gleichsam eine unmissverständliche, hochlyrische Sprache sprach. Es war Theater vom Feinsten, das wohl jeden Betrachter anrührte, ohne dabei beliebig zu werden. …
… Als sich im letzten Bild die Darsteller zu einer Gruppe formierten, … Max Wagner, Ilona Grandke, Michael Kitzeder, Ursula Maria Burkhart, Robin Sondermann, Kristina Pauls, Oliver Möller, Mara Widmann, Jean-Luc Bubert, Xenia Tiling…, wurde der Zuschauer aus der … Zeit gerückt. Sepiafarbenes Licht schuf ein belebtes Foto aus einer vergangenen Epoche, wie man es bei Hochzeiten, Geburten, Taufen etc. zur Erinnerung arrangierte, vor dem Hintergrund der blutigen Geschichte allerdings den Wunsch erzeugend, dass diese Zeit tatsächlich perdu sei. Abgerundet wurde die ausgefeilte Ästhetik durch die fantasievoll stilisierten Kostüme von Maria Jelesijevic. Insbesondere im letzten Bild entstand eine fast vollkommene Schönheit, wie man sie … auf der Theaterbühne selten zu sehen bekommt. „Bluthochzeit“ ist besonderes Theater, zudem besonders gut! …

Deutschlandradio Kultur September 2011:
… Wie ein anschwellender Sturm, „Bluthochzeit“ am Münchner Volkstheater …
… Diese Inszenierung ist kurz, aber heftig. Wie ein rasch anschwellender Sturm. Der serbische Regisseur Milos Lolic … lässt Lorcas lyrischer Tragödie ihre archaische Kraft, bannt aber jedwede Kitschgefahr, die in der poetisch-pathetischen Sprache des Stücks lauert, indem er mit einer dezidiert kargen Ästhetik kontert. …
… Während vorne die Solos oder Duette stattfinden, bleiben die übrigen Darsteller hinten sitzen, lauschen konzentriert, machen manchmal chorische Einwürfe … und vor allem: klopfen, klatschen und stampfen. Das lässt an Flamenco denken. Und tatsächlich steigert sich das anfänglich den Text nur akzentuierende, musikalisch rhythmisierende Klopfen und Klatschen in der Hochzeitsszene zu einem berauschten Tanz, den hier alle um das Brautpaar tanzen. Aber da ist die Braut längst schon in Gedanken bei ihrem früheren Liebhaber, mit dem sie wenig später durchbrennen wird. Der verschmähte Bräutigam nimmt die Spur auf, das Stampfen und Trampeln der Schauspieler wird nun zum donnernden Hufgetrappel der berittenen Verfolger. …
… Klirrendes Gitarrengetöse, düstere Klangkaskaden aus dem Lautsprecher und dumpfe Schläge auf ein Mikrophon, die dem Zuschauer in die Magengrube wummern, markieren den finalen Showdown, als sich Bräutigam und Brauträuber gegenseitig umbringen. Der infernalische Sturm ist entfesselt. Ohne einen einzigen Tropfen Bühnenblut zu verspritzen, hat Milos Lolic einen soghaften Blutrausch inszeniert. Eine überwältigende Theaterstunde. …

AZ München – Kultur September 2011:
… Im Bombenhagel der Klänge …
… Für die Dramatik sorgt der Regisseur aus Belgrad mit einem Rhythmus, der sich zunehmend steigert und das blutige Beziehungsdrama in einem alles übertönenden Kriegsgewitter enden lässt. …
.. Die strenge Stilisierung wäre langweilig, gäbe es da nicht diesen Rhythmus, den die Darsteller erzeugen. Erst nur ein leises Scharren, dann klopfen Schuhe, Hände klatschen ab und zu, immer mehr schält sich der Flamenco-Takt heraus. Der verleitet bei der Hochzeit sogar zum Tanzen: Angeleitet von Michael Kitzeder ziehen zwei Holzfäller (Pascal Riedel, Max Wagner) die Gesellschaft in die Bewegung, auch die Nachbarin (Ilona Grandke) und die Magd (Mara Widmann). Doch die ganze Dramatik legt Milos Lolic in den immer drängenderen und lauteren Rhythmus. Wenn das geflüchtete Liebespaar im Wald sitzt, neben ihm der Bräutigam, verdichten sich einzelne Gitarrentöne, gesungene Schreie und das Klopfen auf ein Mikro zum nachhallenden Bombenhagel, und ein Regen roter Blätter vermischt die Gedanken an Bluthochzeit, Blutrache und Kriege. …
… Da erfindet Lolic auch ein starkes symbolisches Bild: Die Schauspieler als Chor, geschmückt mit Zweigen und Blättern. Der nun große, leere Raum ist erfüllt von Nebel, durch den sich am Ende eine blutige Lichtschneise zieht. …
… Mit seinem radikalen Formwillen und Mut zur Reduktion macht Lolic aus diesen knappen 70 Minuten tatsächlich ein Ereignis. …

TZ München - Münchner Kultur  / Münchner Merkur - Kultur & Leben September 2011:
… „Bluthochzeit“ am Volkstheater: Im Sog des Rhythmus …
Das Theater des jungen serbischen Regisseurs Milos Lolic ist frei von Illusion. In seiner Inszenierung…, die jetzt die Spielzeit am Münchner Volkstheater eröffnete, lässt er die Schauspieler lange Zeit mit Blick ins Publikum sprechen…: Max Wagner (ein Holzfäller), Ilona Grandke (eine Nachbarin), Michael Kitzeder (ein Vetter), Ursula Burkhart (die Mutter des Bräutigams), Robin Sondermann (der Bräutigam), Kristina Pauls (die Braut), Oliver Möller (Leonardo), Mara Widmann (die Dienstmagd), Jean-Luc Bubert (der Vater der Braut), Xenia Tiling (Leonardos Frau) und Pascal Riedel (ein Holzfäller). …
… Seine gut einstündige Inszenierung von Federico Garcia Lorcas „Bluthochzeit (1933 uraufgeführt) ist über weite Strecken eine streng komponierte, hoch-rhythmisierte Sprechoper mit wenig Schwächen und großer Sogwirkung. …
… Lolic inszeniert streng und wie im Sog auf diese Katastrophe hin. Dabei ist seine Arbeit ein kleines Klangwunder: Nach und nach finden die Schauspieler in einen immer treibenderen, aggressiveren Rhythmus: Sie klatschen, lassen Stuhlbeine oder die Absätze ihrer Stiefeletten auf den Bühnenboden knallen. Kleine Aktionen sind das, doch zusammengenommen erzählen sie viel über diese Geschichte. Was zunächst verhalten beginnt, steigert sich wie im Wahn in den Flamenco-Wirbel des Hochzeitsfests,  überlagert oft das gesprochene Wort. …
… Mit der Verfolgung des fliehenden Liebespaares … löst sich Lolic von seiner stringenten Versuchsanordnung, er reisst die Bühne bis hin zur Brandmauer auf. In Nebel und Zwielicht sitzen Braut (Kristina Pauls), ihr Geliebter (Oliver Möller) und ihre Bräutigam (Robin Sondermann): Der Regisseur weigert sich, den Wahnsinn der Blutrache zu zeigen. Er … lässt seine drei Schauspieler stattdessen einen akustischen Albtraum lostreten – mit kreischender Gitarre, verzerrten Stimmen, wüsten Schlägen aufs Mikrofon und schier unglaublichem Hall. …


DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN – OPER:

Nachtgedanken Oktober 2011:
… was für wunderbare Bilder die Tänzer des Extraballetts zeigen: Franziska Angerer, Bettina Fritsche, Michael Kitzeder, Vincenzo La Pertosa, Denys Mogylyov, Toralf Vetterick und, an herausgehobener Position, Elodie Lavoignat. Die Wände haben Ohren … sooo schön anzusehen! Die Choreographie ist von Fabian Posca. Einfach nur noch toll. …

Nachtgedanken Mai 2011:
… Premiere Gärtnerplatztheater …
… Auch bei seiner zweiten Inszenierung am schönsten Theater Münchens hat Regisseur Immo Karaman und sein Team eine hervorragende künstlerische und sehr sinnliche Arbeit abgeliefert. Die Handlung spielt in der Entstehungszeit, die Figuren sind von Otto Dix und anderen Künstlern dieser Zeit geprägt. Und tatsächlich hat jede Figur eine eigene Persönlichkeit, eine bestimmte Art, sich zu bewegen. …
… Hier merkt man sehr deutlich, dass Choreograf Fabian Posca nicht nur mit dem Extraballett, sondern auch mit den Solisten und dem Chor viel und erfolgreich gearbeitet hat. …
… Die Bühne vom Ausstattungsteam Timo Dentler und Okarina Peter besteht nur aus einem Kasten, der ein aufgeschnittenes Zimmer, einen Salon oder Foyer, darstellt. Dieser Kasten wird nicht nur durch die Drehbühne, sondern auch durch Bühnenmitarbeiter bewegt, teilweise mit 60 Personen darauf, dafür hätten diese eigentlich am Ende einen Sonderapplaus verdient gehabt. Die teilweise gegenläufigen Bewegungen erzeugen vor allem im ersten Teil sehr viel Dynamik und Spannung. Die Kostüme sind zeit- und typgerecht. Applaus brandete bereits auf, als sich der Vorhang zu Beginn hob und den Kasten, der in diesem Fall wie ein Bilderrahmen wirkt, der bis auf den letzten Zentimeter mit Menschen gefüllt ist, enthüllte. …
… Das Orchester unter Anthony Bramall beeindruckte mit präzisem Spiel …
… Bewundernswert waren die Tänzer, die sich in vielen verschiedenen Rollen präsentierten und jeder Figur ein anderes “Gesicht” gaben. …
… Das ist es, was dieses Ensemble, Chor mit eingeschlossen, auszeichnet: es sind fast durch die Bank exzellente Sängerschauspieler, die ein Haus von der Größe des schönsten Theater Münchens einfach braucht um das Gesamtkunstwerk Oper glaubwürdig und mitreißend auf die Bühne zu bringen. …
… Wenn, wie in diesem Fall, noch eine herausragende Regie, schöne Kostüme, ein interessantes Bühnenbild, tolles Licht und eine bis aufs i-Tüpfelchen passende Choreografie, die von den Sängern ebenso gut umgesetzt wird wie von den Klassetänzern des Extraballetts, dann ist das ein Abend, der im Gedächtnis bleibt. ...
… Ein fantastische Premiere, die noch viele Blicke wert ist …
… Das Publikum jubelte lange und einhellig allen Beteiligten zu. …


CARMEN - OPER:

Allgäuer Zeitung April 2011:
… Auf hohem Niveau - Freies Landestheater Bayern beschert Modeon-Publikum gelungene Aufführung von Bizets "Carmen" …
… In einer durchweg überzeugenden Inszenierung präsentierte sich zum wiederholten Male das Freie Landestheateer Bayern. …
Umgesetzt wurde Bizets Musik … von einem glänzend disponierten Orchester mit wunderschönen Bläsersoli. Stets umsichtiger Leiter war Rudolf Maier-Kleeblatt. …
… Szenisch wie musikalisch war das Gastspiel des Freien Landestheaters Bayern eine rundum geschlossene und auf hohem Niveau stehende Ensembleleistung. …
… Eine Freude, optisch wie in den strahlenden Stimmen, der große gemischte Chor. Liebevoll bis ins Detauil die Zigeunerkostüme. …
… Die Carmen der Elisabeth Neuhäusler agierte vielleicht zu Beginn etwas zu brav, um einen Sergeanten wie Don José um den Verstand zu bringen, aber im Schlussakt brachte sie eine überzeugende dramatische Figur ins Spiel. Ihr herrlicher Sopran wechselte zwischen Lyrik und Dramatik, war ausgewogen und wohltimbrierend. Michael Suttner als Don José … steigerte sich zunehmend und war zumal im Schlussbild ein durchaus adäquater Partner. Überraschend sopranstark die kleine Rolle der Mercedes (Ursula Bommer) und der elegante Bariton des Joachim Fuchs als Escamillo, dem Stierkämpfer. …
… Insgesamt muss man der Regie eine hervorragende Personen-Choreographie bescheinigen (Regie: Marcus Schneider; Choreographie und Co-Regie: Michael Kitzeder). …
… Alle Mitwirkenden agierten natürlich und überzeugend. Somit ein gelungener Opernabend. …


Miesbacher Merkur März 2011 / Premierenbesprechung:
… Zurecht ein Riesenerfolg …
… Freies Landestheater Bayern zeigt „Carmen“: Premiere der Spielopern-Fassung überzeugt mit teils neuen Dialogen …
… und der dem gesamten Team geltende Jubel am Ende hat gezeigt, dass die Besucher sehr wohl zu schätzen wissen, was ihnen da geboten wird. …
… Eine glänzende Idee war es auch, die Chor-Nummern konsequent choreographisch durchzugestalten. …
… kombiniert Lebendigkeit mit ästhetischer Geschlossenheit und trägt mit manchem drastisch-burlesken Effekt zur Kurzweil bei (Choreographie Michael Kitzeder) …
… So durchsetzen komische Momente die an sich tragische Handlung, das wirkt allemal spannend, und das Konzept kann dramaturgisch durchaus überzuegen, zumal man jederzeit für Kongruenz zwischen Text und Aktion gesorgt hat …
… Da stimmt die Balance zwischen dramaturgischer Intelligenz, interpretatorischer Kühnheit und dem Respekt und der Liebe, die dem Werk entgegengebracht wird. …
… Die überzeugendsten Darbietungen auf der Bühne verdankte die Premiere dem Chor und der Sängerin der Titelrolle. Was die Sänger an Tonschönheit, Volumen, Differenzierung, Textverständlichkeit, Spielfreude und Temperament geboten haben, verdient allen Respekt und ein riesengroßes Bravissimi! …
… In der Hauptrolle steigerte sich Elisabeth Neuhäusler zu einer bühnenbeherrschenden, souveränen Glanzleistung …
… Don José (Michael Suttner) bestach durch starke Musikalität, schöne, sonore Mittellage und rollendeckende Darstellung …  
… Der Torero trug sein Lied schneidig vor …
… Micaela (Valentine Deschenaux) überzeugte ebenfalls darstellerisch, verfügt auch über  schönes Material …
… Lieutenant Morales / Zuniga in Personalunion, sowie speziell die Schmuggler leisteten ferner Bewundernswertes …
… nicht vergessen sei auch das hübsche, praktikable Bühnenbild, die stimmungsvolle und präzise Lichtregie, die liebevoll-realistische Maske und die farbenfrohen, dabei aber schön abgestimmten Kostüme …
… alles in allem eine gigantische Leistung … und mit Recht ein Riesenerfolg …


GRAND HOTEL – MUSICAL:

MCB Musicalfotojournalismus Februar 2011:
… Und dann wäre da das Musical Gastensemble, das vor Freude und Schwung nur so sprüht. An dieser Stelle sei zu sagen, dass Hardy Rudolz hier eine anerkennenswerte Leistung gebracht hat. Endlich ein Ensemble, das weder tröge noch gelangweilt seine Choreografien tanzt. Esprit sowie Sing- und Spielfreude stecken allzu gerne an und als Zuschauer möchte man am liebsten ebenfalls das Tanzbein schwingen. Es wäre toll, das Ensemble (Michaela Grundel, Nadine Haberl, Eve Rades, Nina Steils, Katrin Wunderlich, Christoph Hanak, Michael Kitzeder, Korbinian Reile, Gero Wendorff, Stephan Witzlinger) demnächst wieder auf der Bühne erleben zu dürfen. …
… Immer wieder überrraschen kreative Ideen der Bühnenrequisiten, für die Theater eigentlich bekannt ist, das Prublikum. Hier ein Beispiel: Große Spiegel erwecken den Eindruck, man stehe mit Ballerina Gruschinskaja auf der Bühne, die zu ihrer achten Abschiedstour ansetzt. Die Ränge des Staatstheaters spiegeln sich wieder auf der Bühne und ergeben einen wunderbaren Effekt für den Zuschauer, der sich mitten in der Ballettinszenierung wiederzufinden scheint. …
… (Gunter Sonnesons) harmonischer Gesang lädt zum Zurücklehnen ein, wenn das schwungvolle Ensemble gerade mal eben wieder auf die Bühne schwirrte. Songs wie „Im Grand Hotel“ und zuletzt „Wir trinken auf das Leben“ stehen ihm gut und überzeugen. …
… (Hardy Rudolz) als Choreograph hat … das junge Musical Gastensemble auf Trab gehalten und all die schwungvollen, faszinierenden und mitreissenden Choreografien einstudiert. Bravo, dies ist mehr als gelungen! …
… Am Ende ist zu sagen, wer zwischen all den Großproduktionen, die überall auf der Welt 1:1 umgesetzt sind, mal wieder eine individuelle und außergewöhnliche Inszenierung mit überzeugenden Darstellern, freudestrahlenden Tänzern, eine opulente Bühne und stilvollen Kostümen sehen möchte, der sollte den Weg nach München fahren und sich im „Grand Hotel“ einchecken. Er wird nicht enttäuscht sein. Hier kann man für Stunden „im Rausch sorgenfrei leben“. Also, Kartenkaufen, denn entweder „man hat oder nicht!“ Jawohl! … Cheers!... 
 

SEKRETÄRINNEN – DAS TIPPSICAL:

OVB Januar 2011:
... Singende Sexsklavinnen im Sekretariat ...
... Hübsche Regieeinfälle (Michael Kitzeder) waren ein Kaffetassen- und ein Rauch- und Hust-Walzer ...
... Da verwandelte sich der blasse Bürobote in einen erotisch röhrenden Eros Ramazotti (gut: Patrick Granado), von kurzröckigen Girls angeschmachtet, da stampfen die Stiefel und klappern die Kastagnetten, umschmachten Bikinischönheiten einen Casanova: Da funkelte das Bühnenlicht und wallte der Bühnennebel ...

Süddeutsche Zeitung Oktober 2010:
... Wovon träumen Sekretärinnen? Dieses Geheimnis hat das Freie Landestheater Bayern am Freitag in der Loisachhalle gelüftet. Vor 250 Zuschauern wurde die Revue „Sekretärinnen“ – ein „Tippsical“ von Franz Wittenbrink – auf die Bühne gebracht. Sieben Frauen schmachten, telefonieren und fantasieren sich in Rage. Unterstützt werden Sie von einem Tanzensemble und einer Live-Band. ...
... Dass dieses Stück keine wirkliche Handlung hat, sondern einen ganz alltäglichen Büro-Wahnsinn in einer Anwaltskanzlei zeigt, irritierte überhaupt nicht. Schließlich kann auch eine Menge passieren, wenn eigentlich nichts passiert. Doch um das zu einer guten Unterhaltung werden zu lassen, braucht es ein hohes Maß an Professionalität. Und genau die zeigte das Ensemble – allen voran die sechs Sekretärinnen des gleichnamigen Tippsicals. Natürlich war für sie alles wichtiger als die eigentliche Arbeit: Der Blick in den Kosmetikspiegel, das Abstauben des Schreibtischs, das Telefonat mit dem Liebsten oder die mit einem Triangel-Ton eingeleitete Kaffeepause. Ablenkung gab’s massenweise. Dabei präsentierte sich jede Tippse als ganz eigener Charakter. So wie Fräulein Nancy Romance, gespielt von Angelika Markiefka. Das „poetische Küken“ war ganz in rosa gekleidet und hatte für jede noch so unmögliche Lebenslage einen Spruch parat, wie „Nichts tun ist besser als mit Mühe nichts zu schaffen“, „Der Vater furzt, die Kinder lachen, so kann man auch mit wenig Freude machen“ und „Wenn Du jemandem auf die Brille trittst, erinnere ihn daran: Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Auch singend begeisterte Markiefka. Sie wagte sich an „Without You“ von Mariah Carey und besang darin auf Deutsch ihre Schreibmaschine der marke Triumpf – mit einer umwerfend kraftvollen Stimme. Dafür gab’s viel Applaus. Genauso wie für „Diamonds Are A Girls Best Friend“ und „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Als „Perle und Dienstälteste“ brachte Fräulein Susanne Jungbrunn, gespielt von Rose Bihler Shah in Strickweste und mit dicker Brille auf der Nase, frischen Wind auf die Bühne. Einfach wunderbar war, wie die als Schreckschraube und alte Jungfer verschrieene Jungbrunn in „Ein Schiff wird kommen“ gestenreich und theatralisch ihre geheimsten Sehnsüchte besang. Und auch sie hatte manch einen Spruch parat, wie „Mit dem Ehestand tauscht eine Frau die Aufmerksamkeit vieler Männer gegen die Unaufmerksamkeit eines einzelnen.“ Dass ein Vulkan in ihr steckt, der nur darauf wartet, ausbrechen zu dürfen, bewies hingegen Mariah McKimbrough als Fräulein Alice Cartier. Als dynamische Tippse mit ein paar Kilos zu viel, rappte sie, wurde sie zur Furie, um schließlich elfengleich über einen Holzbalken zu balancieren und um zu tun, was ihr wohl kaum jemand zugetraut hatte: Sie sprang in den Spagat – donnernder Applaus folgte. Den bekamen auch Elisabeth Neuhäusler (Chefsekretärin Penelope Bloominggale), Susanne Brantl (Fräulein Margarethe Ohnsorg) und Samira Brückmann (Fräulein Helen Licht). Als der Bürobote (Patrick Granado) schließlich den Dauerbrenner „Se bastasse una canzone“ von Eros Ramazzotti anstimmte und sich ganz als italienischer Liebhaber präsentierte, flippten die Tippsen völlig aus. Begleitet wurde das Ensemble von einer vierköpfigen Live-Band, die mit der nur kleinen Besetzung einen richtigen Orchestersound spielte. Ein Augenschmaus waren zudem die acht Tänzerinnen, die mal im knappen Glitzerkleidchen, mal im Badeanzug mit Gummikrokodil ihre Hüften schwangen. ...


Süddeutsche Zeitung März 2010:
… Ein Hauch von Tippex – Franz Wittenbrinks Sekretärinnen-Revue im Kubiz Unterhaching …
… Auf der Bühne: ein ganz normales Büro vor Arbeitsbeginn – sieben Schreibtische, sieben Stühle, sieben Schreibmaschinen. Dazu kleine Habseligkeiten als Transportmittel für die Phantasie. Doch dann kommen sie, die „Sekretärinnen“, und lassen in der gleichnamigen musikalischen Revue von Franz Wittenbrink … Fetzen, Büstenhalter und Phantasien fliegen, dass es nur so kracht (Regie Michael Kitzeder). …
… Wittenbrinks Stück, vom Freien Landestheater Bayern schwungvoll auf die Bühne gebracht, ist nicht nur als Hommage an den Berufsstand der „Tippse“ zu verstehen. Hinter den sieben Sekretärinnen, um die es hier geht, stehen sieben Frauentypen, die in ihrer Extremform nicht nur auf- sondern auch vorgeführt werden. …
… In einem zeitlich nicht genau einzuordnenden Raum, der sich irgendwo zwischen den 50ern und heute bewegt, singen, trällern, grooven und rappen sich die Damen in Chanel und Tiger, Blütenallover, Caprihose, Faltenrock und Spitzenkleid durch den Büroalltag. …
… Vom naiven Häschen über die alte Jungfer und den Vamp bis hin zur nervigen Seicht-Intellektuellen ist hier alles vertreten …
… Damit offenbaren die Sekretärinnen hinreißend komisch ganz normale weibliche – und männliche – Wünsche, Sehnsüchte, Stereotypen und Widersprüche, das Wollen und Nicht-Können, das Festsitzen im Alltag bei gleichzeitiger Exaltiertheit im Geiste. …
… Das ist so komisch und treffend, wenn das in Liebesdingen von einem Sumpf in den nächsten fallenden Fräulein Ohnsorg verheult und mit tonloser Stimme „Ich bin stark“ singt; wenn das Team zu „Just a little respect“ auf die Barrikaden geht – natürlich nur, solange die Chefin nicht im Raum ist; wenn der täglich von den Frauen ignorierte Bürobote James Browns „This is a Man´s world“ als trotzigen Verzweiflungsschrei herausbrüllt. …
… Natürlich dreht sich fast alles um Männer, Liebe, Sex. …
… Schrill und bunt wird inszeniert, was sich ja nie wirklich, sondern nur in der Phantasie abspielt – inklusive Striptease und Lustgestöhn über der phallischen Schreibmaschinenrolle…
… Bis hin zu Tanzstil und Stimmlage schlüpften alle Darsteller perfekt in ihre Rollen. Das ist besonders bemerkenswert, weil Franz Wittenbrink … mit seiner Arbeit eigentlich beim Ensemble beginnt. … Bei der Freien Landesbühne Bayern, die das 1995 uraufgeführte Stück übernahm, stand das Lied-Repertoire und musste von den Darstellern ausgefüllt werden. Ganz mühelos, wie es scheint, ist ihnen das gelungen. …


Miesbacher Merkur März 2010:
… Mitreißend: Freies Landestheater Bayern begeistert Publikum mit temporeicher Bühnen-Revue …
… Das Freie Landestheater Bayern sorgte mit seiner Neuproduktion “Sekretärinnen – ein Tippsical” für ausgelassene Stimmung im Saal. … Die Sekretärinnen machen ihr Büro zu einer eigenen Welt – und zu einem Abbild der Welt draußen. Das “Tippsical” kommt mit viel Schwung, griffigen Songs und Tanzeinlagen daher. …
… Bandleader Fabian Kriner heizte dem fast ausverkauften Saal mit fetzigem Sound kräftig ein, während sich die Truppe auf der Bühne höchst motiviert und fast Funken schlagend durch den Abend sang, tanzte und spielte – unter der Regie von Michael Kitzeder. …
… Um Sekretärinnen ging es, um ihre Träume und Phantasien, um ihre Macken und ihre Sehnsüchte. Das Büro wurde zum Tollhaus, aber auch zu einem Spiegel der Welt “draußen”.  …
… Die Bühne von Toralf Vetterick (auch verantwortlich für Kostüme): ein Büroraum mit sieben Schreibtischen, einem Aufzug und einem mit Lamellen-Vorhang verschließbaren Fenster, das Auftrittsmöglichkeiten für eine bunte Traumwelt-Truppe bot. …
… Die unterschiedlichen Charaktere erhalten ihre Konturen durch die Musiknummern, und die reichen von Friedrich Hollaender bis James Brown …
… Sieben Sekretärinnen waren auf der Bühne unterwegs, sieben völlig verschiedene Typen: Da gab es das Nesthäkchen, das jederzeit einen passenden Kalenderspruch parat hatte. Angelina Markiefka gab die vorlaute Anfängerin mit Spielwitz und Gespür für Timing. Elisabeth Neuhäusler war als gestrenge Bürovorsteherin – Typ Milva – zu sehen, die doch gerade frisch verliebt ist und dadurch nicht immer bei der Sache. Mit Mariah McKimbrough stand eine Vollblut-Darstellerin auf der Bühne, die mit ihren stimmlichen Möglichkeiten glänzte, und deren Körpereinsatz auch vor Schwebebalken und Spagat nicht halt machte. Susanne Brantl hatte dagegen den undankbaren Part der dauerenttäuschten Heulsuse, schaffte aber mit Liedern wie Schuberts “In einem kühlen Grunde” Momente, in denen im Saal atemlose Stille herrschte. In der Rolle des reisenärrischen ältlichen Fräulein Jungbrunn sorgte die Komödiantin Rose Bihler-Shah für fesselnd-dynamische tänzerische Einlagen. Samira Brückmann gab die Esoterik-begeisterte Nervensäge …, und Ana Lourdes Geneblazo bestach sowohl durch ihre aparte Erscheinung als auch durch ihre rockig-soulige Stimme. …
… So unterschiedlich diese Figuren auch waren, so homogen wirkten die sieben Hauptdarstellerinnen zusammen. …
… Und wo bleiben dabei die Männer, um die es ja schließlich in jedem zweiten Song geht? Patrick Granado gab mit trainierter Stimme den zunächst schüchternen Büroboten, der aber zu ungeahnter Form auflief, als er in Eros-Ramazotti-Manier sein “Se bastasse una canzone” schmetterte. Und welche Frau sollte standhaft bleiben, wenn ein neuer Chef so eine Figur hat wie Benjamin Schobel und einen Auftritt wie der Laufsteg-Typ aus der Coca-Cola-Werbung? …
… Nicht zu vergessen die Tänzerinnen, allesamt eine Augenweide und zuständig für die diversen Traumwelten. … Sie kamen von der Abraxas Musical Akademie in München (mit der zusammen das FLTB den Abend realisierte) und entführten die Zuschauer mit viel Spielfreude und in diversen Verkleidungen mal an den Badestrand, mal in die Flamenco-Bar, mal auf die Showbühne. …
… Spätestens mit dem euphorischen Schlussapplaus zum Aretha-Franklin-Song “Respect” zollten die Zuschauer den Leistungen sämtlicher Beteiligter Respekt. …


Das Gelbe Blatt Miesbach März 2010:
… Tanzende und singende Träume …
… Soviel Frauen-Power, fetzige Musik und beinfreie Kostüme gab´s beim Freien Landestheater Bayern (FLTB) schon lange nicht mehr. Eine fulminante Premiere hat das Ensemble … mit dem Musical „Sekretärinnen“ im Waitzinger Keller in Miesbach gefeiert. …
… Eine Musiknummer jagte die nächste, woraus sich nach und nach die Charaktere der Hauptfiguren entwickelten. Ohne viele Zwischentexte hat Autor Franz Wittenbrink ein Spektrum an höchst unterschiedlichen Figuren entworfen, die unter der Regie von Michael Kitzeder zum Leben erwachten. …
… Sieben Sekretärinnen tanzten und sangen … von ihren Träumen und Sehnsüchten, wobei jede ihr eigener Typ ist: Die vorlaute Anfängerin (Angelina Markiefka), die gestrenge Büroleiterin (Elisabeth Neuhäusler), die reiselustige Perle (Rose Bihler Shah) oder die enttäuschte Partygängerin (Susanne Brantl). …
… Einzelne Darstellerinnen hervorzuheben erübrigt sich, denn das Ensemble präsentierte sich ausgesprochen homogen zwischen Schubert-Lied und Aretha-Franklin-Song. …
… Das würdige Pendant zu derart geballter Weiblichkeit bildeten die beiden Männer, der Hausmeister-graue Bürobote, der sich als würdiges Eros-Ramazotti-Double outet (Patrick Granado), und der lässig-coole Co-Chef mit Fitnessstudio-gestähltem Luxuskörper (Benjamin Schobel). …
… Eine ausgesprochene Augenweide ist die Tänzerinnen-Truppe, zuständig für die erträumten Welten zwischen Badestrand und Flamenco-Bar. …
… Somit bekam das Premierenpublikum viel Spielwitz, Stimm- und Körpereinsatz geboten, das es gerne mit tosendem Applaus belohnte. …


Süddeutsche Zeitung Landkreis Dachau März 2010:
… Singende Tippsen im Mikrokosmos Großraumbüro …
… Sieben hervorragende Sängerinnen, ein Mannsbild, wie aus der Coca-Cola-Werbung entsprungen, ein Typ „stilles Wasser“, eine exzellente Band, eine gute Tanztruppe, witzige Dialoge, flotte Songs – die Revue „Sekretärinnen – das Tippsical“  von Franz Wittenbrink verschmilzt zahlreiche erfolgversprechende Komponenten. …
… Entsprechend gespannt waren die Zuschauer im ausverkauften Bürgerhaus Karlsfeld auf die Inszenierung des Freien Landestheaters Bayern unter der Regie von Michael Kitzeder, … in der sich das Ensemble gekonnt durch alle Genres spielt und tanzt. …
… Im Mikrokosmos eines Großraumbüros lässt Kitzeder sieben Sekretärinnen auf Schreibmaschinen zur Musik von Leroy Anderson klappern, die durch Jerry Lewis´ Sketch „The Typewriter“ quasi geadelt worden ist. …
… Die Damen sind weniger mit ihrem Job als mit ihren Träumen beschäftigt. Die gestrenge Büroleiterin, die starke Elisabeth Neuhäusler mit Milva-Mähne, kann ihre Truppe nur bedingt im Zaun halten. Nancy Romance (Angelina Markiefka), ein Traum in Blond und Rosa, widmet sich dem Poesiealbum und hat stets den passenden Reim parat. Fräulein Kim (Ana Lourdes Geneblazo) trägt Chanel und poliert sich die Nägel, hat es aber faustdick hinter den Ohren … (und) ist insgeheim eine Revoluzzerin . Alice Cartier (Mariah McKimbrough) entspricht eher dem barocken Idealbild, ist aber ein brodelnder Vulkan, der sich seinen Frust aus der Seele rockt. Helen Licht (Samira Brückmann) hält das Kulturfähnchen hoch und schwimmt auf der Esoterik-Welle. Margarethe Ohnsorg (Susanne Brantl) ertrinkt in Liebeskummer. Susanne Jungbrunn (Rose Bihler Shah) bevorzugt Faltenrock und zum Dutt geschlungenes Grauhaar. Sie steht auf jüngere Männer. Und da wäre noch der schüchterne Bürobote Albert Schmidt (Patrick Granado), der irgendwann sein wahres Talent zeigt. Nicht zu vergessen: Mister Coca Cola (Benjamin Schobel), der als Doktor Hugo Stettler die Damen reihenweise vernascht. Dazu gibt es flotte Sprüche, eine Frauen-Version von Grönemeyers „Männer“, Hits von „Que sera“ über „Für mich soll´s rote Rosen regnen“ bis „Diamonds are a girl´s best friend“. …
… Vom Vamp bis zur verkappten Intellektuellen, von der frustrierten Jungfer bis zum blonden Dummchen ist alles vertreten. Das alles ist amüsant, weil die Charaktere so überzeichnet sind, dass niemand beleidigt sein kann. …


Dachauer Nachrichten März 2010:
 … Ausverkauftes Tippsical im Bürgerhaus Karlsfeld …
 … Sieben Tippsen in der … Atmosphäre eines Anwaltsbüros: Das ist der Stoff, aus dem das Freie Landestheater Bayern seine Sekretärinnen-Revue strickte …
 … Sieben stutenbissige Frauen unterschiedlichen Alters und Typus in einem Großraumbüro, eine (Elisabeth Neuhäusler) darf den Ton angeben. Großereignis im vom Schreibmaschinenrhythmus bestimmten Alltag ist die Installation des Co-Chefs Dr. Hugo Stettler (Benjamin Schobel): ein muskelgestählter Feger, der die Einstandsrunde mit Coca Cola schmeißt und damit Enthusiasmus pur auslöst. …
 … Zwischen den einzelnen Arbeitsphasen – unterbrochen von Bürogymnastik und Kaffepause – werden die Charaktere nebst Schwächen geoutet …
 … Die graue Eminenz (Rose Bihler-Shah) ist ebenso vertreten wie das naive blonde Barbie-Dummchen (Angelina Markiefka), (die) in jeder Situation den passenden Vers parat hat …
 … Ob Vamp (Ana Lourdes Geneblazo), Organisationsniete (Susanne Brantl), Besserwisserin und Esoteriktante (Samira Brückmann) oder die Kaugummi kauende Emanze (Mariah McKimbrough) – alle warten nur auf die Gunst der Stunde beim neuen Chef. …
 … Der lässt die Puppen einzeln antanzen, um, wie die derangierte Kleiderordnung bei der Rückkehr verrät, bei der Zweierkonferenz auf Erkundungstour zwischen Busen und Po zu gehen. Der Rest der Belegschaft hackt dienstbeflissen … auf die manuelle Schreibmaschine ein – im gleichen Takt versteht sich …



DIE ZAUBERFLÖTE – OPER:

Mittelloge Juni 2010:
…Mit einer werksgerechten Inszenierung (Rosamund Gilmore) des letzten Opernwerks von Wolfgang Amadeus Mozart … wartete das Staatstheater am Gärtnerplatz auf. Wieder einmal eine Gratulation diesem Intendanten, der durch seine Auswahl an Regisseuren und Sänger für publikumsgerechte, gerade bei diesem Werk für die Jugend anschauliche Inszenierungen sorgt. Das Bühnenbild (Friedrich Oberle) war schlicht, zeitgerecht und in Anlehnung an die Freimaurerriege … gestaltet. Natur, Weisheit und Vernunft führten das Werk durch den Abend. Auch die Kostüme (Nicola Reichert) passten in die Zeit des späten 18. Jahrhunderts, mit der damals üblichen Gestaltung von Tieren (Tänzer mit Tierköpfen – Jan von der Heyden als die wichtige, gut gestaltete Schlange im 1. Bild, Jochen Vogel, Michael Kitzeder, Bettina Fritsche, Elodie Lavoignat und Sandra Lommerzheim), die das ganze Werk auflockerten, und die beim vorwiegend jugendlichen Publikum an diesem Abend sehr gut ankamen. …



HÄNSEL UND GRETEL - MÄRCHENOPER:

Allgäuer Zeitung Dezember 2009:
… Hänsel und Gretel in Füssen … ein Genuss in der Märchenwelt …
… äußerst reizvolle Inszenierung (Regie Michael Kitzeder) …
… Das lebendige Spiel mit der Liebe zum Detail begeisterte. …
… Bei der Besetzung der Rollen wurde auf ausgewogene Stimmkultur geachtet. …
… Fantasievolle Bühnenbilder und farbige Kostüme unterstützten die romantische Musik der Oper. …
… Mit Genuss konnten Jung und Alt in die Märchenwelt eintauchen. …
… Mit trefflicher Gestik und Mimik zeigten Hänsel (Maria Zeichart) und Gretel (Doris Langara) in ihrer ärmlichen Hütte fröhliche Unbeschwertheit und Übermut. … Dazu passte die Besetzung der Eltern. Der Zorn der Mutter (Elisabeth Neuhäusler) über den zerbrochenen Topf äußerte sich nicht nur im Spiel, sondern auch in ihrem ausgeprägten, fülligen, runden Mezzosopran. Andreas Fimm verkörperte den angetrunkenen Vater überzeugend. …
… Die Katze mit ihren geschmeidigen Bewegungen war eine liebevolle Zutat. … Allerhand Tiere und Kobolde (dargestellt von Kindern des Gymnasiums Miesbach) huschten im Nebel des Waldes umher.
… Das Orchester achtete unter der Leitung von Rudolf Maier-Kleeblatt sehr auf die Abstimmung mit den Sängern und gestaltete die eingängigen Melodien mit ihren Klangschattierungen überzeugend. …
… Ein Glücksfall war die Entdeckung des schauspielerischen Talents des Flötisten Andreas Haas. Energiegeladen und umwerfend verkörperte er die Rolle der Hexe. …
… verdienter und begeisterter Beifall …

Augsburger Allgemeine Dezember 2009:
… Märchenoper verzaubert kleine und große Zuschauer …
… Das Bühnenbild (Claudia Weinhart) wurde … herrlich märchenhaft in Szene gesetzt …
… Nicht nur der Wald mit seinen imposanten Bäumen und den vielen Fliegenpilzen zog den Zuschauer mit einem Blick in das Geschehen. …
… Das Orchester entführte in der Musikfassung von Rudolf Maier-Kleeblatt mit den schönsten Klängen in die Märchenwelt. Regie führte Michael Kitzeder. Hänsel (Maria Zeichart) und Gretel (Doris S. Langara) harmonierten auf höchster Tonebene und fanden großen Anklang im Publikum. Auch der eher heitere Vater (Andreas Fimm) und die verzweifelte Mutter (Elisabeth Neuhäusler) überzeugten. …
… Besonders hervorzuheben waren die gekonnten Licht- und Nebeleffekte (Benedikt Zehm) und die zauberhaften Kostüme (Anne Hebbeker) der Darsteller, wie beispielsweise die glitzernd-verspielten Kleider und Accessoires der Sandfee und der Taufee. …
… Beim „Abendsegen“ gesellten sich himmlische Engelchen, ein putziges Eichhörnchen mit großer Haselnuss, ein Marienkäfer, eine Schnecke wie aus dem Bilderbuch, ein Waldmäuschen, ein prächtiger Nachtfalter und ein kleines Häschen zu den Kindern auf der Bühne. …
… Spannend wurde es nach der Pause, denn vor allem die Kinder wollten endlich die Hexe sehen. Sie wurden nicht enttäuscht. Die schrille „Travestie-Hexe“, künstlerisch fantastisch dargestellt von Andreas Haas, kam mit Karacho und hexentypischem Gelächter auf die Bühne. … Diese Art von Hexe, die übrigens Rosine Leckermaul hieß, kam (als) bizarre Alte … beim Publikum an, da sie durch grandiose Übertreibung etwas an der Bösartigkeit der Märchengestalt verlor. …
… Die frohen Gesichter der zum Leben erweckten Lebkuchenkinder boten ebenfalls ein sehr reizvolles Bild. Insgesamt ist es dem Theater aus Miesbach gelungen, die Märchenoper für Groß und Klein interessant und lebendig zu gestalten. Der Zauber war von Anbeginn zu spüren und der Funke sprang rasch über. …

Oberbayerisches Volksblatt OVB Prien Dezember 2009:
… Zauberhafte Märchenwelt – Freies Landestheater spielt „Hänsel und Gretel“ …
… Mit schimmernden Engeln, umherspringenden Waldtieren und Kobolden sowie putzigen Lebkuchenkindern ist die neue „Hänsel-und-Gretel-Inszenierung“ des Freien Landestheaters Bayern … an kindgerechter Lebendigkeit und Ideenreichtum kaum zu überbieten (Regie: Michael Kitzeder) … Die Akteure zogen ihr junges Publikum mit der romantischen Oper im großen Kurhaussaal in Prien unentwegt in den Bann und entführten es in Engelbert Humperdincks zauberhafte Märchenwelt. …
… gingen „Hänsel und Gretel“ im scherzhaften Bühnenspiel sehr gut aufeinander ein und erfreuten mit allerlei Schabernack. Sehr anrührend war ihr bekannter „Abendsegen“, bei dem beide von Englein und Waldtieren umringt wurden. …
… Zum Publikumsliebling avancierte schnell Andreas Haas in der Rolle der bösen Hexe. Er tanzte hämisch lachend um sein fantastisches Hexenhäuschen (Bühne: Claudia Weinhart) und war schauspielerisch sehr lebendig und agil. …
… Auch sobald Yvonne Steiner als Sandfee und Taufee die Bühne im funkelnden Gewand betrat, schlugen die Kinderherzen höher. Ihre beiden Arien meisterte sie auf nebelverhangener Waldlichtung einwandfrei. … Derlei gezielt eingesetzte Bühnen- und Lichteffekte (trugen) wesentlich zur Kurzweil des Geschehens bei. …
Als Elternpaar ergänzten sich Elisabeth Neuhäusler – ausdrucksstark und voluminös – und Andreas Fimm perfekt. Fimm stellte erfreulicherweise keine grimmige, mürbe Vaterfigur auf die Bühne, sondern verlieh ihr durchaus witzige Charakterzüge. …

Weißenburger Tagblatt Dezember 2009:
… Das Freie Landestheater mit Sitz in Miesbach überzeugte unter anderem durch eine aufwendige Inszenierung (Regie Michael Kitzeder) und ein liebevolles Bühnenbild. …
… Auch gesanglich wussten die Darsteller zu gefallen. …
… bot die Landesbühne einen vergnüglichen Abend …

Miesbacher Merkur November 2009:
... Mitreißende Inszenierung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ ...
… Energiegeladenes Schauspiel: Doris S. Langara als Gretel und Maria Zeichart als Hans überzeugen. …
… Gretel, gespielt von Doris S. Langara, versprühte gute Laune und sang, tanzte und spielte sich bereits in der ersten Szene … in die Herzen der Zuschauer. Maria Zeichart mimte den impulsiven Hans und überzeugte gesanglich ebenso wie durch ihre schauspielerische Leistung. Auch die Eltern der beiden … hätte man nicht besser besetzen können. Die herausragende Elisabeth Neuhäusler sang höchst professionell und nahm mit ihrem Spiel die ganze Bühne in Besitz. Andreas Fimm machte den Zuschauern als betrunkener Besenverkäufer und besorgter Vater sichtlich Spaß. Herausragend und von den Zuschauern mehr als einmal mit Zwischenapplaus gewürdigt war der Auftritt der Hexe. Andreas Haas riss als Rosina Leckermaul … mit seiner unglaublichen Bühnenpräsenz und seinen energiegeladenen Einsätzen das Publikum förmlich mit. Mimik und Gestik des Künstlers kamen auch in den letzten Reihen an …
… Die Inszenierung, genau wie die Kostüme und das Bühnenbild, waren liebevoll und aufwendig umgesetzt. Mit Spezialeffekten, wie dem explodierenden Ofen, sorgte Regisseur Michael Kitzeder für viel Energie und Variantenreichtum auf der Bühne. …
… Die wunderbare Inszenierung der romantischen Märchenoper des Freien Landestheaters Bayern ist ein Erlebnis für die ganze Familie und unbedingt sehenswert. …

Münchner Merkur Dezember 2009:
… Das Freie Landestheater Bayern führte im Bürgerhaus Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel auf, die Weihnachtsoper schlechthin, weil sie symphonische Klangpracht mit Märchenhaftigkeit und Frömmigkeit verbindet. …
… Stimmungsvolle Ausstattung: Hänsel und Gretel und die Hexe im Zauberwald …
… Elisabeth Neuhäusler (als Mutter) agierte souverän und setzte ihre Stimme als Waffe ein: „Und bringt ihr den Korb nicht voll bis zum Rand, dann hau ich euch, dass ihr fliegt an die Wand“ und Andreas Fimm spielte den betrunkenen aber fröhlichen Besenbinder sehr glaubhaft und sang sehr gut. …
… Hänsel (Maria Zeichart) und Gretel (Doris S. Langara) überzeugten … schauspielerisch, weil sie Kindlichkeit vermittelten, ohne infantil zu wirken …
… Die Inszenierung schwelgte in einer romantischen Ausstattung, wie man sie von Illustrationen aus alten Märchenbüchern her kennt (Regie: Michael Kitzeder). …
… Die Zuckerbäcker-Ausstattung war … sehr stimmungsvoll (Bühne: Claudia Weinhart), von der ärmlichen Holzhütte der Besenbinder-Familie bis zum Zauberwald. …
… Der Wald, in dem die Kinder Beeren suchten, schöpfte das ganze Potenzial an märchenhafter Niedlichkeit aus, … (wobei) das Böse in Gestalt dunkler Dämonen, die in Nebelschwaden ihre grotesken Tänze aufführten, schon lauerte. Dann jedoch löste sich der Spuk rasch in Freundlichkeit auf. …
… Schön war, dass die Bühne ständig in Bewegung war. Alle Verwandlungen passierten vor den Augen des Publikums. Die Bäume bewegten sich und die Fliegenpilze wanderten. …
… Marienkäfer, Häschen und ein Schmetterling hopsten umher, Sand- und Taufee (filigran gesungen von Yvonne Steiner) und 14 weiße Engelchen beschützten die beiden Kinder, die mit gefalteten Händen den Abendsegen sangen. Dieses Lied gehört zu den bewegendsten Stücken in der Oper …
… Andreas Haas (als Hexe) stellte sich als wahrhaft böses und gefräßiges Weib dar und brachte auch eine Portion Ironie mit. Er polterte und wütete, lockte und verführte mit Brillanz.  Ein gelungener Regieeinfall, der das Diabolische ad absurdum führte, war sein Kostüm mit Schürze und hoher Kochmütze. …
… Daß das Bühnenwerk ebenso wie das Märchen gut ausgeht, ist klar. Am Ende des ganzen Hokuspokus steht die Erlösung der Lebkuchenkinder und ein Ringelreihen. …

Süddeutsche Zeitung Dachauer Nachrichten Dezember 2009:
… Als … Überraschung des Abends ragte die Hexe heraus, die Andreas Haas als eine Art zerrupfte Dragqueen mit Warze spielte, hysterisch schreiend und kichernd. Zu schade, dass sie bald im Ofenrohr verschwinden musste. …
… in der Vergangenheit hat das Team um den Gründer, Intendanten und Chefdirigenten Rudolf Maier-Kleeblatt schon oft gezeigt, dass es auch Altbewährtes neu interpretieren kann, ohne das Publikum zu verschrecken …
… Elisabeth Neuhäusler (überzeugte) als Mutter gesanglich ebenso wie beim Zetern im breitesten Bayerisch. …
… Auch den anderen Darstellern – allen voran Mezzosopranistin Maria Zeichart als kindischer, zugleich stimmlich sicherer Hänsel, aber auch Doris Langara als Gretel – sowie dem Orchester, das trotz kleiner Besetzung den humperdinckschen Pathos zu transportieren vermochte, war es zu verdanken, dass das Stück … deutlich herausragte. …
… Auf die Inszenierung des Freien Landestheaters passte die Bezeichnung perfekt (Regie Michael Kitzeder) …
… bis zu zwei Dutzend Kinder bevölkerten an diesem Abend die Bühne: … als goldige Bienchen, Schneckchen und Maikäferchen, später als aus dem Lebkuchenteig auferstandene Kinderchen, die fröhlich in den Gesang des Vaters (Andreas Fimm) einstimmten …
… „Mei, war des liab“, war nach der Vorstellung von einigen Zuschauerinnen zu hören. Besser kann man es nicht sagen. …


BAD GIRLS - DAS MUSICAL:

Süddeutsche Zeitung München Juli 2009:
... Gute hinter Gittern ...
... Die Abraxas-Abschlussklasse im Musical „Bad Girls“ ...
... Unter der Regie von Ana Haffter ist ihr eine Aufführung gelungen, die alles bietet, was ein Musical ausmacht: pathetische Soli und mitreißende Choreinlagen, sexy Kostüme und stimmige Choreographien ...
... Vorgetragen mit Können, Verve und Charme ...


MY FAIR LADY:

Münchner Merkur November 2010:
... Eliza Doolittle als bayerisches Blumenmädchen ...
... Die Choreographie von Michael Kitzeder beeindruckte sowohl mit quirligen als auch mit eleganten Glanzpunkten ...
... Ein einfallsreicher Musical-Spaß mit Niveau und Pep ...

Allgäuer Nachrichten Januar 2010:
… Mit Charme und Tempo …
… Musical – Freies Landestheater München begeistert mit der bayerischen Fassung von „My Fair Lady“ rund 600 Zuschauer im Festspielhaus …
… Ein absoluter Höhepunkt war der Auftritt des Ensembles beim Pferderennen in Ascot. Die feine Gesellschaft verfolgt es in prachtvollen Kostümen, zu Aufziehpuppen erstarrt. „My Fair Lady“ brachte das Freie Landestheater Bayern in seiner „Münchner Fassung“ auf die Bühne im Festspielhaus. Über 600 Zuschauer ließen sich faszinieren und begeistern. Und wenn Füssener am Ende eines langen Abends sagen: „Die Truppe wollen wir gern wieder bei uns sehen“, so ist das wohl ein großes Kompliment. …
… Durchweg brachte die einfallsreiche, spritzige Choroegraphie von Michael Kitzeder Leben in die großen Szenen, mit den durchschlagenden Gesangsnummern des Chors, vom malerischen Markttreiben bis zum ach so fürnehmen eleganten Diplomatenball – mit einem echten Royal. …
… Mit Charme und Tempo, angeheizt vom pointiert aufspielenden Orchester (Leitung Intendant Rudolf Maier-Kleeblatt), vollzog sich mit dem Freien Landestheater die Wandlung des Aschenputtels zur großen Dame auf Bayerisch, und gerade das „Gscherte“ im Kontrast zur Exaltiertheit garantierte häufigen Szenenapplaus. …
Witzige Regieeinfälle (Gunter Sonneson) kaschierten … den mühsamen Weg von „de greana Bleameln“ zum grandiosen „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn“, der das Studierzimmer im Flamenco und Pasodoble-Rhythmus fast zum Einsturz bringt. Elisabeth Neuhäusler überzeugt als wandlungsfähige Eliza in Stimme und Darstellung, liefert sich Wort- und Gesangsduelle mit dem sturen und dann doch weich geklopften Professor Higgins (Gunter Sonneson). Dazu eine ideal besetzte Mutter Higgins (Gaby Fehling), Grande Dame mit Herz, und ein putziger Oberst Pickering (Max Mühlbauer). Große Auftritte und viele Lacher für Fritz Graas, den schlitzohrigen Müllmann Vater Doolittle. …

Oberbayerisches Volksblatt OVB Prien Dezember 2009:
… Bezaubernde bayerische „My Fair Lady“ an Silvester im Rosenheimer KuKo …
… In einem ansprechenden Bühnenbild, das bei offener Bühne rasch umgebaut werden konnte, konnten die einzelnen Tanzgruppen sich gut entfalten. …
… Die Kostüme waren stimmig und farbenprächtig, viele kleine Regie-Einfälle von Gunter Sonneson ließen schmunzeln. …
… Es tanzt und singt ein Buchstabenballett, wenn Professor Higgins sich vorstellt, ein Weib könne sein Leben durcheinander bringen, flackert dämonisch drohend das Licht, die weiß gekleideten Zuschauer beim Ascot-Pferderennen tanzen zur Ascot-Gavotte ein steifes Gesellschafts-Marionettenballett (Choreographie Michael Kitzeder). …
… Insgesamt waren die Zuschauer höchst angetan, amüsiert und hingerissen und sparten nicht mit Zwischen- und Endapplaus. …

Isar-Loisach-Bote Juli 2009:
... Eliza, eine waschechte Bayerin ...
... Freies Landestheater Bayern inszeniert liebevoll und humorig „My Fair Lady“ ...
... hier redete Eliza waschechtes Boarisch, eine für ein bayerisches Theater eigentlich nahe liegende Idee. Und hierin lag auch einer der größten Garanten für den Erfolg der Aufführung ...
... vergnügliche Passagen ... in einer schwungvollen Inszenierung mit ... prachtvollen Kostümen und schöner Choreografie (Michael Kitzeder) ...
... „Es greant so grea, wenn Spaniens Bleamen blian“: Bayerisches Theater in seiner besten Form. ...

Dachauer Nachrichten April 2009:
... Glanzvolle Inszenierung des Landestheaters ...
... Wieder waren es die großen Szenen, in denen der phantastisch kostümierte Chor singt und zugleich in virtuoser Weise bewegt wird, die begeisterten und schon fast zum Markenzeichen für die Regiequalität des Freien Landestheaters geworden sind. Jetzt kam eine ungemein spritzige Choreographie von Michael Kitzeder dazu ...
Das Landestheater Bayern inszeniert „My Fair Lady“ opulent, bis in die Details der Bühnenbilder ...

Allgäuer Zeitung April 2009:
... „My Fair Lady“ begeistert im Modeon ...
… Positiv hervorzuheben ist auch der mehr als zwanzigköpfige Chor, der nicht nur seinen Gesangsnummern die nötige Durchschlagskraft verlieh, sondern dafür sorgte, dass sich in den „Massenszenen“ auf der Bühne wirklich etwas rührte:
Temperamentvoll und lebendig geriet die Szene auf dem Marktplatz, auf dem Higgins das Blumenmädchen Eliza zum ersten Mal sieht.
Ganz köstlich gelangen die feinen, sich wie Aufziehpuppen bewegenden Herrschaften der feinen Gesellschaft beim Pferderennen in Ascot. Elegant und schwungvoll tanzten die Paare auf dem Diplomatenball, auf dem die zur Dame gewandelte Eliza sogar einen Prinzen bezaubert (Choreographie Michael Kitzeder) ...
... Das Publikum im Modeon amüsierte sich bestens, geizte nicht mit Szenenapplaus und bedankte sich mit einem donnernden Schlussapplaus ...

Süddeutsche Zeitung Dachauer Nachrichten April 2009:
... Mitreißende Inszenierung von „My Fair Lady“ ...
... Eine rundum begeisternde, glanzvolle Inszenierung mit phantastischer, ungemein spritziger Choreographie (Michael Kitzeder), mit Kostümen und Szenenbildern de luxe, ein brillant aufspielendes Orchester und sehr ansprechende Sängerinnen und Sänger in jeder Rolle – das ist das Musical „My Fair Lady“ in der neuen, noch nicht einmal einen Monat alten Aufführung des Freien Landestheaters Bayern ...

Münchner Merkur April 2009:
... Aschenputtel-Zauber auf Bairisch ...
... Höchst amüsant hat das Freie Landestheater Bayern das Musical „My Fair Lady“ ... aufgeführt ...
... Das Ensemble spielte mit Witz und Tempo und betonte den Aschenputtel-Zauber und die Komik in der Handlung...
... Wirkungsvoll waren die Choreographien des Chores (Michael Kitzeder), der als bedrohlich schwarze Buchstabenwand auf die Bühne kam und beim Pferderennen in roboterhaften Bewegungen auftrat. Dieser Regieeinfall war ein augenzwinkernder Hinweis auf die zum willenlosen Studienobjekt reduzierte Eliza...

Miesbacher Merkur März 2009:
... My Fair Lady auf Bayrisch: Umjubelte Inszenierung ...
... Das Freie Landestheater Bayern ... überzeugte mit großer schauspielerischer Leistung, mitreißender Musik und einem imposanten Chor ...
Elisabeth Neuhäusler als Eliza und Gunter Sonneson, der auch Regie führte, als Higgins ... spielen mit großer Überzeugung und leben ihre Figuren. Mit Tempo, Witz und Charme liefern sie sich lautstarke Wortgefechte, singen mitreißende Arien und tanzen sich in die Herzen der Zuschauer (Choreographie Michael Kitzeder) ...


BYE BYE BIRDIE:


Münchner Merkur Februar 2009:
... Den Hörer nicht aufgelegt ...
... Mit einer liebevoll ausstaffierten Kulisse wie in dieser „Telefonstunde“ war schon einmal die Hälfte gewonnen. Durch die Darbietung schaffte es das Ensemble dann auch mühelos, beste Laune mit stimmiger Choreographie (Michael Kitzeder) und mitreißenden Songs zu erzeugen. ...


DER RICHTER UND SEIN HENKER:

Thüringer Allgemeine November 2008:
... Vertanzte Seelen ...
... Uraufführung braucht magischen Dreiklang aus Musikern, Sängern und Tänzern ...
... Zur Uraufführung der Hummel-Oper Der Richter und sein Henker gehören neben einem alternden Kommissar, einem karrieresüchtigen Mitarbeiter und einem vom perfekten Mord überzeugten Lobbyisten der Dirigent Gerd Herklotz, der in einer Rockrolle steckende Bariton Máté Sólyom-Nagy sowie der ihn schattenhaft doubelnde Tänzer Michael Kitzeder. ...

Operapoint – Zeitschrift für Opern und Konzerte November 2008:
... Das Orchester unter der Leitung von Gerd Herklotz ... konnte ... in der Begleitung der Solostücke überzeugen und seine Leistungsstärke unter Beweis stellen. Ein solches Solostück war die Glanznummer des Stückes, das Mate Solyom-Nagy als Frau Schönler (unterstützt durch ihren Schatten Michael Kitzeder) unter starkem Beifall bzw. Gelächter des Publikums vortrug: Vom Himalaja blickt man herunter. ...
... der Tanzauftritt der beiden als Reinigungsduo mit Staubsauger war wirklich unterhaltsam ...
... Auch musikalisch kann man dieses Solostück als kompositorischen Höhepunkt bezeichnen – zusammen mit den Brücken am Bosporus und dem Solothurner Polizistenlied. ...


ORPHEUS IN DER UNTERWELT:

OOVB, Kultur in der Region Januar 2009:
... denn die Operette verlangt von den Darstellern gesangliche, schauspielerische und tänzerische Qualitäten zugleich. ...
... Die Röcke raffte ... Eurydike ...
... Zuvor tanzte Doris Langara einen gekonnten Pas de deux mit Joachim Fuchs und schlug akrobatisch das Rad (Choreographie Michael Kitzeder) ...
... Die Priener Zuschauer dankten mit minutenlangem Applaus ...
... Witz und Esprit sowie musikalische Qualität des Stücks hatten sie überzeugt ...

Applaus November 2008:
... Jacques Offenbach ... gilt gemeinhin als „Vater der Operette“, der lustigen kleinen Oper mit satirischen und vor allem tänzerischen Elementen (Choreographie: Michael Kitzeder) ...
... Im Zweiakter Orpheus in der Unterwelt nimmt Offenbach zudem die Antike mit ihren Gestalten aus der giechischen Mythologie aufs Korn. ...
... Satirische Zitate von „Deutschland sucht sein Möchtegernchen“ (Öffentliche Meinung) bis zu Clintons „I never had sex with this woman“ (Pluto zu Jupiter) garantieren ein kurzweiliges Theatervergnügen. ...

Münchner Merkur Oktober 2008:
... Vom Olymp direkt in die Vorhölle ...
... Offenbachs Antiken-Travestie mit frechem Can-Can, der im Original bezeichnenderweise „Galopp infernal“ heißt, macht das Rennen (Choreographie: Michael Kitzeder) ...

Holzkirchner Merkur Oktober 2008:
... Schmissige, kunterbunte Orpheus-Revue ...
... Freies Landestheater Bayern strickt aus klassischem Stoff ein schillerndes Gesellschaftstheater ...
... Griffige Bilder, eingehende Melodien, herzhafte Texte ...
... Zum „Höllen-Galopp“, dem Prototyp des Can-Can, wirbeln die Akteure des Abends über die Bühne (Choreographie: Michael Kitzeder), bevor sie von den ... Rängen des Saals aus bejubelt wurden. ...

Leonart Oktober 2008:
... Höllischer Spaß ...
... Operette kann frisch und frech, witzig und spritzig, kritisch und politisch sein – wie das Freie Landestheater Bayern mit Offenbachs Orpheus beweist ...
... Offenbachs Musik ist schwungvoll und voller Esprit, ihr Klang ist durchsichtig, viele Nummern sind humorvolle Parodien, die Melodien gehen ins Ohr und ins Blut, etwa der unsterbliche Cancan, den Offenbach in Plutos Unterwelt als rauschhaften „galop infernal“ tanzen lässt (Choreographie Michael Kitzeder) ...


SEKRETÄRINNEN – Das Musical:

Süddeutsche Zeitung Landkreis München Juli 2008:
... Wundertüte für junge Bühnentalente ..
... beginnen mit einer Schreibmaschinen-Symphonie, wie sie ähnlich einst Jerry Lewis perfektioniert hat (Percussion Michael Kitzeder) ...
... Was diesen eigentlich befremdlichen Reigen so vergnüglich macht, ist Wittenbrinks unübertroffene Meisterschaft, im Fundus des Musikgeschichte zu kramen und die Trouvaillen so zusammenzustellen, dass sie sich sinnvoll aufeinander beziehen, auch wenn sie aus noch so unterschiedlichen Genres und Zeiten stammen. ... Diese ironischen Brechungen bekommt auch die Abraxas Musical Akademie ... gut hin. Etwa wenn Stargast Benjamin Schobel ... in eine Szene geworfen wird, in der er nur schön auszusehen und viel Haut zu zeigen hat (Choreographie Michael Kitzeder) ...
... Am bemerkenswertesten blieben die großartigen Kostüme, wilden Frisuren und stimmigen Requisiten, für die Ausstatter Toralf Vetterick gesorgt hatte ...

Münchner Merkur Juli 2008:
... Ein Großraumbüro mit Sekretärinnen, stufenartig hierarchisch nach Dienststellung angeordnet. Über die Tippsen-Vorhölle wacht die Bürovorsteherin als Tipp-Ex-Zerberus: Die Damen bedienen ihre Schreibmaschinen, als ob sie allesamt eine Symphonie ausschweifender Sehnsüchte schreiben würden ... Und so soll es für sie alle, die mehr oder weniger glücklich auf der Bühne an der Tastatur der Liebe spielen (Percussion Michael Kitzeder) zahllose rote Rosen regnen ...
... mit viel Kostüm-Nostalgie, schwungvollem Sex-Appeal und einem melancholischen Augenzwinkern ...
... eine wunderbar trashige Referenz vor all diesen „kleinen Frauen“, diesen so gar nicht stahlgepanzerten Heldinnen des Alltags ...
... Träume verändern die Welt, und sie machen es möglich, dass sogar der unscheinbare Bürobote Ramazotti-Power entwickelt und den Latin-Lover zum Entzücken aller heraushängen lässt (Choreographie Michael Kitzeder) ...
... In ihren Songs äußert sich eine sehr präsente Nachwuchsschar und für etliche scheint der Weg zur Sing-Schauspielerin offen ...
... Eigentlich hat Franz Wittenbrink auf einen konsequenten Handlungsfaden verzichtet, es gibt keine Geschichte, sondern Geschichten, und die werden vom Abraxas-Ensemble überzeugend auf- und übereinandergeschachtelt ...
... Hin und wieder erinnert die Revue an Billy Wilders Filmklassiker „Das Appartment“ ... Aber das ist Hollywood von gestern, die Mädchen und Damen stehen zu ihren sehnsuchtsvollen Projektionen und ein hüftenschwenkende Wuchtbrumme zwischen Marylin und Lolita stuft sich als „zu geil für diese Welt“ ein ...


SHOW DOGS – Das Musical:

Süddeutsche Zeitung Landkreis München Juli 2007:
... Hunde sind die besseren Menschen
Absolventen der Abraxas Musical Akademie präsentieren in Ottobrunn „Show Dogs“ als witzige Welturaufführung ...
... gagreich inszenierter Rollentausch ...
... Die ... gesanglichen Solo- und Chorpartien, die komischen Choreografien mit Steppeinlage (Stepp-Choreographie: Michael Kitzeder) und das schauspielerische Darstellungsvermögen der angehenden Musicalkünstler hatten Qualität. ...
... Vor allem die drolligen Tierkostüme sowie Pantomime und Choreografie – unter anderem Pudeltanz und Schafballett – waren mehr als gelungen. ...
... „Die waren genauso gut wie Profis“, sagte Musical-Star Joan Orleans („Mahalia“) “ ...
... Schüler und Dozenten der Musical Akademie
haben hervorragende Arbeit geleistet. ...
... gab es ... viel Beifall für diese „Welturaufführung“, in der die frisch gebackenen Absolventen der Berufsfachschule für Musicaldarsteller ihre Bühnenreife unter Beweis stellen konnten. ...


FAME – Das Musical:

Süddeutsche Zeitung Landkreis München Juli 2006:
... In liebevoll überzeichneten Szenen wurde da der Unterricht bei Musiklehrer Mr. Sheinkopf (Michael Kitzeder), Tanzlehrerin Miss Bell (Melina Schmoll) ... parodiert.

Blickpunkt Musical – Europas aktuellstes Musicalmagazin September 2006:
... Die tänzerische Vielseitigkeit des Ensembles von Ballett bis HipHop sowie die gesanglich einwandfreien Soli und Chorstücke machten Spaß ...
... Die Jungs in Unterwäsche in einer Stomp-Adaption mit Step-Einlagen (Choreographie: Michael Kitzeder) und das Ballett/Modern Dance-Duo Tim Müller und Moira Albertalli zählten jedoch eindeutig zu den Höhepunkten. ...


Nostradamus – Das Musical:

Landshuter Zeitung März 2006:
... Sehr schön waren die höfischen Szenen, wo gut gekleidete Höflinge Tänze aufführten (Choreographie: Michael Kitzeder) ...

Dachauer Süddeutsche Zeitung April 2006:
... schaurig schön ...
... Was dieses Musical so bühnenwirksam macht, sind große Volksszenen ...

Merkur Dachau April 2006:
... Ein optischer Hochgenuß ...
... Nostradamus: Opulente Inszenierung, hervorragendes Ensemble ...
... bombastisch ...
... mit großem Gespür für dramatische Wirkungen und eindrucksvolle Effekte ...


Der Zigeunerbaron:

Süddeutsche Zeitung März 2004:
... Ein Gewinn sind die professionellen Tanzeinlagen (Choreographie: Michael Kitzeder) ...

Bayerische Staatszeitung April 2004:
... In den vielen, genregewohnten Tanz-Zugaben von Michael Kitzeder zeigten Studenten der Münchner Abraxas Musical Akademie hohen Standard und präzise Sprünge...


Lola Montez:

Süddeutsche Zeitung Dezember 2003:
... Heiße Tänze für den König (Choreographie: Michael Kitzeder) ...

Süddeutsche Zeitung März 2003:
... Glanzstücke sind Lolas Tanz vor dem König, ... das Ballett der Zofen mit dem Laken für die Liebesnacht oder die Flanierszenen der Zeitungsleser...

Münchner Merkur August 2003:
... Elisabeth Neuhäusler ... legt auch einen ... hübschen spanischen Tanz (Michael Kitzeder) aufs „Hof-Parkett“ ...
... Wobei Susanne Brantl mit feschem Schürzen-Charme und Martin M. Fösl mit prallrund balletöser Grazie aus ihrer Buffonummer ... ein Bravourstückchen machen ...


Jesus Christ Superstar:

Rottaler Anzeiger März 2003:
... Viele weitere Darsteller ergänzten zu einem Gesamtwerk, das mit Chorgesang und Tanz (Choreographie Michael Kitzeder) die Volksszenen eindrucksvoll ablaufen ließ...

Blickpunkt-Wochenblatt März 2003:
... Standing Ovations für Jesus Christ Superstar...
... Die einfallsreiche Choreographie besorgte für die Tänzerinnen und Tänzer Michael Kitzeder...


Der kleine Horrorladen:

Münchner Merkur Dezember 2002:
... Und wie schwierig es ist, eine Pflanze, die nach mehr verlangt als Wasser und Substral – der man aber als Seymour auch einiges zu verdanken hat – richtig zu pflegen, weiß Michael Kitzeder uns mit seinem unnachahmlichen Danny-Kaye / John-Boy-Charme wirklich nahe zu bringen...


Mord nach Noten:

Rottaler Anzeiger Oktober 2002:
... die unter der flotten Choreografie von Michael Kitzeder einigen Bildern einen farbenfrohen und beschwingten Rahmen gaben...


Anything Goes:

Rottaler Anzeiger Mai 2002:
... Tosender Beifall für schmissigen Jazz...
... Mit ihr trat noch eine kleine Girl-Tanzgruppe auf, deren Leistung jedoch durch die Tänzer um Michael Kitzeder überboten wurde, die als Matrosen mit vollendetem Stepptanz das Publikum zu frenetischem Applaus hinrissen...

Bayerische Staatszeitung Mai 2002:
... Michael Kitzeder ... mit seinen gekonnt einstudierten und von ihm mit Attacke angeführten Step-Einlagen. „Alles O.K.“ – Anker los!...


My Fair Lady:

Süddeutsche Zeitung März 2001:
... Choreograf Michael Kitzeder, der unter anderem für die Bregenzer Festspiele und die Bayerische Staatsoper arbeitete, hat Ideen der englischen Percussion-Truppe Stomp übernommen. Mülleimer, Flaschen und Besen werden zu Rhythmusinstrumenten...

Süddeutsche Zeitung Oktober 2001:
... und großen Anteil am Erfolg hat die Choreographie von Michael Kitzeder, die über Hankos gekonnte Personenführung genau das an Tanz und tänzerischer Bewegung bringt, was das Stück haben muß...

Süddeutsche Zeitung April 2001:
... Ausgezeichnet sind die zahlreichen Tanzsequenzen, in denen auch die Solisten glänzen. Hier wurde sorgfältig gearbeitet (Choreographie: Michael Kitzeder)...

Süddeutsche Zeitung März 2001:
... löst sich das Geschehen oft in ganz selbstverständlich wirkender Choreographie auf (Michael Kitzeder)...


Wiener Blut:

Weißenburger Tagblatt Juni 1999:
... die äußerst gelungene und sehenswerte Choreographie (Michael Kitzeder)...


Die Fledermaus:

Miesbacher Merkur Dezember 1997:
... Mittelpunkt war neben der großen Walzer-Szene der überraschend gebotene Tango von Tina Lizius und Michael Kitzeder. Diese Einlage ... bewerteten die Besucher mit Riesenbeifall und Bravo-Rufen...

Miesbacher Merkur November 1997:
Besonderen Beifall erhielt die angekündigte musikalische Überraschung... Sie entpuppte sich als temperamentvolle, südamerikanische Tanzeinlage der Tangotänzer Tina Lizius und Michael Kitzeder...


Carmen:

Wolfratshauser Neueste Nachrichten Oktober 1997:
... Michael Kitzeder ist ein blonder Escamillo mit Eleganz und dem nötigen Schuß hispanischer Arroganz und ein begnadeter Flamencotänzer...


Weitere Infos: www.michaelkitzeder.de sowie www.step-tanz-zentrum.de